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Freitag, 19. Juni 2009

Hatschi!


Da Pünktchen und seine Mama mittlerweile die 36. Schwangerschaftswoche fast hinter sich gebracht haben, darf es wieder etwas mehr Bewegung sein als in den letzten Wochen. Und so unternimmt die Bauherrin gelegentliche kurze Spaziergänge über die umliegenden Felder, um für die bevorstehende Geburt wieder etwas fitter zu werden. Wenn nur die ollen Pollen nicht wären! So schaukele ich unseren kleinen Mann schnaufend und niesend über die Felder - was muss das für ein Anblick sein :-).


Unglaublich ist die Weite des Himmels. Da dachte ich immer, unser Dachgeschoss in Charlottenburg böte schon eine tolle Rundumsicht, aber hier ist es ganz anders, man könnte stundenlang nur den Himmel betrachten und Wolkenformationen studieren.

Trockenen Fusses ins Haus

Zunächst haben wir die Regenwasserfallrohre an ein Sickeriglo (blaues Teil im Bild, dass wie ein wackeliges Planschbecken aussieht) anbinden lassen. Sofortige Verbesserung: die Kuhle im Vorgarten lief bei Regen nicht mehr so schnell mit Wasser voll, auf den See im Vorgarten können wir gut verzichten.


Danach folgte das Anlegen eines Weges vom Bürgersteig zum Haus und ein Platz zum Abstellen der Mülltonnen (bisher ist ja nur eine da, aber es werden schon noch welche dazu kommen, wie die Erfahrung von Montag zeigt: gerade mal eine Stunde lagen die gelben Säcke draussen, da hatte sich schon ein Tier daran gütlich getan und den Inhalt über die Strasse verteilt).


Ausserdem wurden die Sandberge, die beim Bodenplatte giessen und Keller ausheben (danke an unseren Nachbarn) entstanden sind, verteilt, so dass das Grundstück etwas angehoben wurde. Im nächsten Jahr folgt dann der Mutterboden und der Rest je nach Finanzstatus. Wichtig war uns, dass wir den Kinderwagen demnächst ohne Offroadfeeling ins Haus bugsieren können.

Mitbewohner haben wir übrigens auch schon einige: während gezeigte Schnecke gerne willkommen ist, sind die zahlreichen Tausendfüssler der Hausherrin eher suspekt. Ansonsten gibt es zahllose kleine Spinnentiere, Ameisen, Motten etc., die das Haus umwehen. Hier scheint aber der Klinker eine gute Investition gewesen zu sein: die hell gestrichenenen Putzhäuser sind von mehr Insekten befallen, vor allem auf gelb scheinen die Viecherchen zu stehen.


Dienstag, 2. Juni 2009

Entwässerung wird gegraben


Tja, trotz leerer Taschen haben wir uns entschieden, zumindest das Allernötigste im Garten vorbereiten zu lassen, das erste ist dabei die Entwässerung, d.h. die Anbindung der Regenwasserfallrohre an eine Versickerung.

Im nächsten Streich folgt noch ein Weg vom Bürgersteig zur Haustür, damit der Kinderwagen in zwei Monaten trockenen Fusses ins Haus gebracht werden kann (zur Zeit bildet sich bei Regen ein grosser See vor dem Haus). Die Resterde vom Hausbau lassen wir dann noch verteilen, um das Grundstück aufzufüllen, alles andere (Mutterboden, Terrasse, Zaun etc.) muss bis zum Herbst oder zum nächsten Jahr warten.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Südseite

Wie es jetzt aussieht, haben unsere Nachbarn zur Linken gar keine Fenster zu unserer Seite, die Mauern sind eigentlich schon zu hoch dafür. Für uns wäre das perfekt, irgendwann in der Zukunft können wir so ungestört in unserem geplanten Küchen- und Nutzgarten fummeln. Und Pünktchen kann keiner ins Zimmer gucken.

Leider gibt es noch nichts Neues von dem Grundstück hinter uns, wir haben nur die Info, dass es einen ernsthaften Interessenten gibt. Auch hier heißt es also Abwarten und Tee trinken.

Update: Wirklich keine Fenster zu unserer Seite :-)

Mittwoch, 29. April 2009

Nachbarn links


Bei den Nachbarn links sieht man jetzt auch schon mehr: Stein für Stein wächst das Haus (wobei das mit nur zwei Maurern ja noch etwas dauern kann). Erfreulich für uns: zumindest im EG scheint das Haus zu unserer Seite keine Fenster zu haben.

Das Dixieklo ist weg!!!


Auf einmal war die Luft wieder rein ;-)

Montag, 27. April 2009

Grundstücksgrenzen

Die Vermesser waren da und haben Grenzpunkte gesetzt. Leider fehlt noch einer, denn auf dem schräg hinter uns liegenden Grundstück wurde der Keller ausgehoben und der Keller ist riesengross und sehr tief, so dass die Sandberge weit bis auf unser Grundstück und auf das unseres Nachbarn zur Rechten reichen. Der Grenzpunkt liegt also quasi drei Meter tief unter der Erde...

Hier ein Foto aufgenommen von dem bereits bestehenden Grenzpunkt (wie man sieht kommt auch endlich mal der IBM Anglerstuhl zu seinen Ehren (Premiere!!!) und bietet der schwangeren Hausherrin einen bequemen Rückzugsort):


Und das ist unser Grenzstein:


Und hier noch ein Eindruck von den Sandbergen: am linken Rand unsere Erde, die seit der Errichtung der Bodenplatte dort liegt. Rechts dann ein Ausschnitt (ca. 1/4) der Berge des Nachbarn. Darunter befindet sich irgendwo der zweite Grenzpunkt...

Montag, 6. April 2009

Übergabeschacht


Was für ein Riesending! Wir hoffen, dass wir es einbuddeln können und nicht mit einem Gullideckel im Vorgarten leben müssen...

Stromkabel ist übrigens immer noch nicht gefunden.

Freitag, 3. April 2009

Hausanschlüsse vorerst letzter Akt

Was für ein Thema: die Hausanschlüsse. Wir könnten uns jetzt über den enormen administrativen Aufwand auslassen, über schlecht erreichbare und teils hochnäsige Sachbearbeiter und über die unverschämten Kosten. Gleichermassen müssten wir die positiven Beispiele erwähnen, die hilfsbereiten Ansprechpartner, die einem immer mit Rat und Tat zur Seite standen. Die Wahrheit liegt wie immer in der Mitte. Nur ein Punkt bringt uns masslos auf: die unverschämte Abzocke. Durch die Vorstreckung auf unserem Grundstück haben wir zwar einerseits Kosten sparen können, andererseits liegt diese Vorstreckung für unser Bauvorhaben genau in der falschen Ecke und so mussten wir wieder draufzahlen. Dies liegt daran, dass man auf dem Baufeld ursprünglich mal Reihenhäuser geplant hatte und unsere tatsächlichen Grundstücksgrenzen von den geplanten abweichen. Man munkelt, dass durch diese Umplanung ein Nachbar sage und schreibe 14 Vorstreckungen (à 2100 Euro) erwerben musste. Leicht verdientes Geld für unsere Freunde von den Wasserbetrieben, Vattenfall und der Telekom. Gasag nicht zu vergessen (in dem Fall nutzen wir die Erschliessung selbst ja überhaupt nicht).

Insgesamt kosten uns die Hausanschlüsse (Strom, Frisch-/ Abwasser und Telefon) 14.000 Euro. Die Zahl muss man erstmal auf sich wirken lassen. Aber wat mut dat mut.

Obwohl noch nicht alle Fragen geklärt sind, wurden gestern fleissig Leerrohre verlegt und Kabel gezogen. Danke an die beiden fleissigen Bauarbeiter, die äusserst umsichtig agieren.

Nur eine offene Frage gibt es noch: die Vattenfall sucht noch nach einem Kabel, dass angeblich auf unserem Grundstück liegen soll. Laut Vattenfall muss es noch gekappt werden... Kostet natürlich auch wieder. Aber dazu müssen sie es ja erstmal finden. Wir wissen nur nicht, ob wir eher erfreut oder bestürzt sein sollen, wenn sie es nicht finden: Geld gespart aber dafür potentiell ein loses Stromkabel im Vorgarten???





Mittwoch, 1. April 2009

Vor dem Haus entsteht eine Mondlandschaft

Draussen vor dem Haus wird gebuddelt: der Mediengraben entsteht. Wasser, Strom und Telefon werden ans Haus gelegt. Wegen der ungünstigen Lage der Vorstreckung geht es bei uns einmal quer durch den Vorgarten.


Am Haus wurde der Schlagregenschutz ergänzt, es fehlen nur noch einzelne Teile. Hier im Bild zu sehen als sandfarbene Fuge rund um den Haustürrahmen.


Montag, 30. März 2009

Das Haus trocknet

Endlich mal etwas Sonne! Während drinnen fleissig der Entfeuchter vor sich hin röhrt und wir alle Fenster aufgerissen haben, um die feuchte Bauluft loszuwerden, strahlt das Haus von aussen mit der Sonne um die Wette.




Während ich dies schreibe, ist der Fliesenleger wieder fleissig und die ersten Arbeiten für die Medienanschlüsse laufen. Und wahrscheinlich wird die zweite Tiefenbohrung gebohrt.



Freitag, 27. März 2009

Gestern war wieder mal so ein Tag...

... an dem viel passiert ist. Eigentlich waren wir auf der Baustelle, um mit dem Küchenmonteur das Aufmass zu besprechen.

Dann kam die erste Tiefenbohrung dazu: 75m tief ging es in die Erde und das ging wie's Brötchen backen.



Dann konnten wir unser fast fertig gefliestes Bad im OG bewundern, es sieht super aus!



Und als wir am nachmittag nochmal vorbeischauten, war auf einmal alles anders, fällt es Euch auf?


Das Gerüst ist weg!

Wahnsinn! Sieht doch schon fast fertig aus. In drei Wochen ist Übergabe...

Dienstag, 24. März 2009

Verfugung Klinker (Aussenwand)

Spontan haben wir heute morgen mal wieder unsere Baustelle besucht. Immer wieder erstaunlich, mit welcher Geschwindigkeit der Hausbau vorangeht. Im Aussenbereich wurden die Fugen der Klinkerfassade (unter strömenden Regen) gefüllt - somit sieht das Haus von aussen schon nahezu fertig ist. Es fehlen nur noch die französischen Balkone im Obergeschoss...






Dienstag, 17. März 2009

Neuigkeiten aussen

Es geht mit Riesenschritten Richtung Fertigstellung. Zunächst einmal der Aussenbereich:

Das Dach erstahlt in seiner ganzen Pracht. Dummerwiese hat sich gleich jemand darauf verewigt, wir hoffen aber, dass der Regen der gekrakelten Schriftzug "FAME" wieder baspült. Ansonsten sind wir natürlich auch versichert. Aber ärgerlich ist es trotzdem, wenn man weiss, dass sich Unbefugte auf das Gelände schleichen und auf das Gerüst klettern.




Der Dachüberstand wurde auch gemalert. Und die Firma Ludwig hat wirklich einen tollen Job gemacht. Das Weiss strahlt richtig und hält hoffentlich lange :-).



Die Abdeckungen der Lüftungsventile wurden auch teileweise schon montiert (kleine weisse Kappen, an dieser Seite des Gebäudes drei an der Zahl). Durch diese wird später die Aussenluft angezogen (wir haben eine kontrollierte Be- und Entlüftung).



Dienstag, 3. März 2009

Elektroplanung

Heute haben wir die Elektroplanung mit dem Eletriker besprochen. Kaum zu glauben, wie lange sowas dauert. Leider kamen natürlich noch einige zusätzliche Kosten zusammen. Mit der Begründung, dass man später für so wenig Geld niemals nachrüsten kann, lässt man sich leicht verführen, in die Zukunft zu planen. Und so werden in Pünktchens Zimmer Telefon- und Fernsehanschluss vorhanden sein, bevor das Kind überhaupt eingezogen ist.

Um Euch einen Eindruck vom aktuellen Stand zu geben, hier noch ein paar Bilder:

Unser Haus hat von außen seine endgültige Form fast erreicht: es fehlen nur noch Teile der Außenfensterstürze. Wenn das Dixieklo nicht so prominent die Sicht verderben würde, wäre es perfekt.


Heute wurde auch mit der Dampfbremse begonnen. Dies ist die Schicht, die das OG vom Dachboden trennt und abdichtet. Sieht aus wie eine Matratze von unten. Und hilft uns zukünftig, Geld zu sparen.



Auch der Schronstein ist nun eingebaut. Nur auf den Kamin werden wir warten müssen, bis sich unsere Finanzen erholt haben.

Freitag, 27. Februar 2009

Titelbild

Das Titelbild zeigt übrigens unsere neue Heimat.

Im Vordergrund ist das
Luftwaffenmuseum, Alteingesessenen noch als britischer Militärflughafen im Gedächtnis, im Hintergrund sind der Glienicker See und die ausgedehnten Wälder Richtung Potsdam zu sehen.

Auch unser Grundstück gehörte ursprünglich zum Flughafen, jetzt ist das Baugebiet
Landstadt Gatow das größte Neubaugebiet für Ein- und Reihenhäuser in Berlin. Wir bauen ganz am Rand, gegnüber von der Gatower Heide. Vom Hauseingang kann man über die Wiesen und Felder bis zum Grunewaldturm sehen.

Naja, das lässt uns auch auf den Wehmutstropfen stossen, denn natürlich ziehen wir an den äußersten Rand der Stadt. Wir hoffen, dass es uns unser Pünktchen danken wird und wir am Wochenende den hohen Freizeitwert mit viel Natur ausgiebig genießen können. Eine Umstellung wird es natürlich in jedem Fall und wir werden das schöne Charlottenburg schon sehr vermissen.


Mal sehen, wie es ist, in Elternzeit am Stadtrand. Hoffentlich haben die Schwangerschaftshormone gegen die Allergie gewirkt ;-).

Hallo!

Wir sind unter die Bauherren gegangen. Viel Courage braucht es, eine gehörige Portion Optimismus, eine Prise Idealismus, ein gutes Team und viele Ideen.

Bisher wurden wir reich belohnt: bis auf kleine Hürden, von denen später hier noch zu lesen sein wird, kommen wir gut voran und freuen uns darauf, im Mai in unser neues Zuhaus einziehen zu dürfen. Seit über einem Jahr geht uns das Thema jetzt schon im Kopf rum, aber es ist Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht und wie schnell wir Resultate sehen!

Sehr positiv überrascht hat uns der vorgezogene Baubeginn Ende Januar. Nach knapp einem Monat Bauzeit (1 1/2 Wochen Verzögerung durch Schlechtwetter bereits inklusive) steht das Haus, die Fenster und Tür sind drin und nächste Woche beginnt schon die Feininstallation.

Für alle, die einen Eindruck davon haben wollen, was uns zur Zeit umtreibt: hier ein paar Fotos unseres neuen Heims von gestern...

Viel Spass und später mehr!



PS: Sorry für die düstere Februarwetterstimmung, aber immerhin ist das Haus ja jetzt zu und es kann nicht mehr reinregnen!